Ein Abend voller Überraschungen am 22.11.2003 in Volkmarsen


Endlich war es so weit, der Tag, den ich schon seit Wochen herbeigesehnt und richtig durchgeplant
habe, war gekommen.

Tolle Schnapsidee damals von mir, Markus mal ein bisschen zu überraschen und mich bei einigen
lieben Leuten zu bedanken. Welcher Ort konnte dafür geeigneter sein, als das "Colorado" in
Volkmarsen, wo ich zum ersten Mal am 10. Mai 2003 Kontakt zu Markus hatte und dieser für mich
damals denkwürdige Tag mein nachfolgendes Leben nahezu auf den Kopf gestellt hat.

Peter, Nicole und ich fuhren hier um 18:15 Uhr in Richtung Volkmarsen los, im Kofferraum meine
kleinen "Überraschungen" für Markus. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind am Hl. Abend und bis
in die Haarwurzeln zum Zerreißen angespannt. Hoffentlich verlief der Abend so, wie ich es mir im
Geiste vorstellte. Jürgen und sein Team vom "Colorado" warteten schon auf uns, Rudi hatte sie
eingeweiht und so wurden meine Überraschungen mit großem Erstaunen in der Küche deponiert,
Markus durfte davon auf gar keinen Fall etwas erfahren.

Rudi hatte für uns einen Tisch reservieren lassen, da Peter beabsichtigte, über diesen Abend ein
Video zu drehen, dieser einmalige Abend musste unbedingt in Bild und Ton festgehalten werden.
Gegen 19:30 Uhr erschienen Isabelle und Rudi, kurze Zeit später dann Markus. Wenn er gewusst
hätte, was für ein Schelmenstück ich für diesen Abend geplant hatte, wäre er bestimmt nicht mehr
so ruhig und gelassen gewesen, dafür war ich nervös, obwohl ich bis zu meinem "Attentat"
auf Markus noch einige Stunden Zeit hatte, erst wollten wir Markus und seiner Musik zuhören, das
war ja nun für uns alle der Hauptgrund, warum wir nach Volkmarsen gekommen waren. Peter hatte
inzwischen den Camcorder aufgebaut, die Fotoapparate standen griffbereit auf dem Tisch und
eigentlich hätte es losgehen können.

In der Zwischenzeit war auch meine Freundin Rita mit einer Bekannten aus Wolfhagen eingetroffen
und es begann an unserem Tisch sofort eine rege Unterhaltung. Alle, die sich an unserem Tisch
befanden, waren eingeweiht über das, was ich für den späten Abend geplant hatte, nur Markus,
der Arme, war völlig ahnungslos.

Das "Colorado" war bis auf den letzten Platz gefüllt und so konnte es los gehen.

Pünktlich um 21:00 Uhr war es dann so weit.  Das erste Lied in Markus Programm hieß
"Mr. Tambourin man", ein Lied von den Byrds aus dem Jahr 1968, das Bob Dylan geschrieben hat.

Danach hat Markus in seiner unverwechselbaren Weise seine Fans begrüßt, u.a. eine Abordnung aus
Leipzig und sogar Gäste aus Darmstadt hatten sich eingefunden. Tja, selbst der weiteste Weg lohnt
sich, um Markus einmal live zu erleben und wer es bis dahin noch nicht getan hat, dem rate ich
dringend zu solch einem Abend, ich verspreche ihm, dass er so einen Abend mit Sicherheit nicht
mehr vergessen wird.

Das Publikum ging von Anfang an mit, die Stimmung war sowohl bei Markus als auch bei seinen
Zuhörern klasse. Wir waren alle gewillt, uns heiser zu singen und so sangen wir mal mehr, mal
weniger mit, kam auf das entsprechende Lied und den Text an.

Das Repertoire war wie immer breit gefächert, es reichte von Liedern von John Denver mit
"Country roads", "Leaving on a jet plane" oder "Annies song", letzteres hatte ich mir gewünscht,
über den schönen Song von Cliff Richard "Lucky lips" bis hin zu "The boxer" von Simon and
Garfunkel, oder den schönen Johnny Cash Song "Ring of fire", alle Lieder hier aufzuzählen,
würde den Rahmen sprengen.

Nach ca. 45 Minuten legte Markus eine kurze Pause ein, die er dazu nutzte, um sich mit seinen Fans
zu unterhalten, dann ging's in die zweite Runde.

Markus erfüllte gern die Wünsche seiner Fans, darunter befanden sich dann so schöne Lieder wie
"My generation", "Going' fishin'" oder auch mein Lieblingslied, "Come and take me home",
allesamt Eigenkompositionen von Markus.

Um das Lied "Come and take me home" sollte sich meine Überraschung drehen, nun  hatte es Markus
schon einmal gesungen, ich war ein wenig enttäuscht, ob nun das, was ich mir vorgenommen hatte,
auch noch so nach meiner Vorstellung ablaufen würde.

Von Minute zu Minute wurde ich nun nervöser, aber was man anfängt, sollte man auch zu Ende bringen
und es gab für mich kein Zurück mehr.

Kurz vor 1:00 Uhr sang Markus das allerletzte Lied, so glaubte er, es war "Leaving on a jet plane"
und wie immer bekam ich bei diesem Lied eine Gänsehaut.

Ich musste nun auf die Bühne, denn von meinem Platz aus hätte mir wohl niemand zugehört. Wie
eingangs schon erwähnt, war ich am 10. Mai zum ersten Mal im "Colorado", der Kreis schloss sich an
diesem so denkwürdigen Abend also wieder hier und in diesem Zusammenhang hatte ich beschlossen,
mich einmal bei einigen Leuten zu bedanken, darunter war auch Markus. Nach meiner kurzen Ansprache
bat ich Markus, für mich noch einmal mein Lieblingslied zu singen, er hatte es ja schon einmal
gesungen, aber ich war freudig überrascht, dass er meinem Wunsch entsprach und so erklang zum
zweiten Mal an diesem Abend "Come and take me home", aber nicht nur ich war entzückt, dieses Lied
zum zweiten Mal zu hören. Während Markus sang, begab ich mich Richtung Theke, um meinen Blumenstrauß
und ein kleines Geschenk für Markus zu holen und ihm beides nach diesem Lied zu überreichen.

Die Überraschung war perfekt, Markus einigermaßen sprachlos, weil es nun für ihn ein ganz
denkwürdiger Tag geworden war und er war in dem Glauben, dass er nun endlich von der Bühne runter
kam, er hatte aber nicht mit seinen Fans gerechnet, die wieder lautstark Zugabe forderten und dann
ging es weiter mit der Erfüllung der Musikwünsche von seinen Fans.

Unter diesen Liedern war nun wieder ein Lieblingslied von mir, es stammt von den Beatles und heißt
"Hey Jude", ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich mehr als überglücklich war, wenn auch noch
immer sehr aufgeregt, das konnte wohl noch dauern, bis ich wieder im Normalzustand angekommen war.
Das wirklich allerletzte Lied für diesen Abend war ein Musikwunsch von meiner Tochter Nicole und
trägt den schönen Titel "Amazing grace" und dann war dieser wirklich tolle Abend, zumindest, was
die Musik von Markus anging, zu Ende.

 

songliste

 

Markus hatte ja noch eine Kleinigkeit zu erledigen, er musste noch mein Päckchen auspacken und so
kam er damit an unseren Tisch. Ich hatte mir diesbezüglich eine kleine Gemeinheit ausgedacht und es
nicht einfach nur so in einem Paket eingepackt sondern in mehreren, was nicht nur bei Markus sondern
auch bei allen, die zu dieser frühen Stunde noch anwesend waren, für eine ausgelassene Stimmung
sorgte. Endlich kam dann ein kleiner Teddybär zum Vorschein und dieser kleine Kerl löste wirklich
Freude bei Markus aus. Ich habe ihm dann noch erklärt, was ich mit diesem Teddy bezwecken wollte.
Da ich ja nun die Geschichte von der Fernsehserie "Ein Mann aus den Bergen" in diesem Jahr einige
Mal gehört hatte, sollte dieser Teddy nun symbolisch für den süßen Bären stehen, der in der Serie
an einer bestimmten Stelle immer von der linken zur rechten Seite über den Bildschirm läuft.

Wir haben dann noch einige Zeit zusammen gesessen und uns mit Markus unterhalten. So spät bzw. so
früh sind wir noch nie von einem Live-Abend mit Markus nach Hause gefahren.

Dieser wirklich denkwürdige Abend wird uns allen noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben und
wie immer nach solchen Abenden, nach diesem aber ganz besonders, fuhren wir in gelöster Stimmung
zurück nach Espenau.

Jutta Amert

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